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Polen: LGBTI Aktivistin verhaftet und zu zwei Monaten Untersuchungshaft verurteilt

2020-08-08|10:20 · von Redaktion

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(c)Twitter/Anna-Maria Zukowska

Malgorzata S., die bereits mehrfach wegen Vandalismus festgenommen wurde, wurde am Freitag von der Polizei in Untersuchungshaft verwahrt. Sie sollte am Nachmittag in den Büros der "Kampagne gegen Homophobie" verhaftet werden. Vor dem Büro versammelten sich jedoch hunderte Menschen und hinderten die Polzei an der Festnahme. Die Polzei gab sich geschlagen und entschied sich gegen eine Festnahem im Beisein der protestierenden Demonstranten.

 

Als danach die Menge mit S. Richtung Heilig-Kreuz-Kirche-Basilika weiterzog, wurde dort S. schließlich doch in Verwahrnug genommen. Die Demonstranten gingen in einen Sitzstreik, der schließlich von der Polizei - auch unter Anwendung von Gewalt - aufgelöst wurde. Es soll dabei auch zu Verhaftungen gekommen sein.

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2020-08-08|10:21 · von Redaktion

S. wird vorgeworfen, einen Bus, der mit homophoben Aussagen durch die Straßen der Stadt fährt, mit anderen Mitgliedern der Gruppe vandalisiert zu haben. Erst diese Woche war sie wieder festgenommen worden, nachdem sie gemeinsam mit einer Mit-Aktivistin Regenbogenfahnen an wichtigen Denkmälern der Stadt aufgehängt hatte.

 

Die Situation schärft sich in Polen für LGBTI Menschen immer mehr zu. Es gibt bereits Meldungen, dass verängstigte LGBTI Menschen aus Polen "fliehen", bzw. in Nachbarstaaten der EU auswandern.

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