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Aggressive HIV-Mutation in Niederlanden aufgetaucht

2022-03-08|17:43 · von Redaktion1

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©Depositphotos/rbhavana

LEICHTER ÜBERTRAGBAR DURCH HOHE VIRUSLAST


Anfang Februar sind Forscher der Universität Oxford auf eine neue Variante des HI-Virus gestoßen. Entdeckt wurde die sogenannte VB-Variante erstmals bei Patienten des Monitoring Projekts Beehife (Bridging the Epidemiology and Evolution of HIV in Europe) vom Forscherteam von Chris Wymant. Dieser veröffentlichte nach der Erforschung der neuen Varianzte im Fachmagazin Science einen Artikel, in welchem er berichtet, dass die neue Variante eine 3,5-5,5 mal höhere Ansteckungsrate besitzt. Dies bewerkstelligt die neue Variante durch eine höhere Viruslast in den erkrankten Personen, welche in weitere Folge auch größere Schäden am Immunsystem anrichten kann, als die bisher erforschten Varianten

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2022-03-08|17:44 · von Redaktion1

Wymant geht davon aus,


dass die Variante nicht erst seit kurzem existiert, sondern bereits schon seit den 80er-jahren im Umlauf ist und trotz der höheren Ansteckungsrate, andere Varianten bisher nicht verdrängt hat. Seit 2010 hat sich die Verbreitung aller HIV-Varianten, besonders in Europa, glücklicherweise stark verlangsamt.

Die Infektion mit der neuen Variante birgt für die Patienten, trotz der höheren Viruslast, bei früher Erkennung, keine größeren Gefahren, als bei den bisher bekannten Varianten. Der Schlüssel zu einer Erfolgreichen Behandlung liegt bei der frühen Erkennung: Risikogruppen sollen sich regelmäßig testen lassen, da so die Zeitspanne, in der das HI-Virus unentdeckt das Immunsystem der Betroffenen und ihre Gesundheit schädigen kann, verringert wird. So kann nicht nur die Infektion im eigenen Körper besser unterdrückt werden, sondern auch die Verbreitung auf andere Menschen eingedämmt werden.

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2022-03-08|17:57 · von Redaktion1

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Quelle: Twitter/ChrisWymant

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