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Gegenreaktionen gegen LGBTQI-unterstützende katholische Kirchen

2021-03-24|05:26 · von Redaktion

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(c)Facebook/Eva Hammerer

Nach der Reaktion vieler katholischer Gemeinden, Pfarrer und Bischöfe auf das letzte Woche ausgesprochene Segnungsverbot von LGBTQI-Paaren kommt es nun in Österreich und Deutschland zu Gegenreaktionen. Vielerorts hatten die Gemeinden vor ihren Kirchen Regenbogenfahnen gehisst um ihren Protest kundzutun. So ist in Hard in der Nacht auf Dienstag die Regenbogenfahne vor der Pfarre verbrannt worden.

 

Auf dem Kirchplatz in Feldkirch wurde sie bereits am Wochenende gestohlen. Dort hat man aber die Fahne prompt ersetzt und den/die Dieb/e auf Facebook eine Nachricht zukommen lassen: "Also, liebeR Irgendjemand, man macht nicht Dinge kaputt, die einem nicht gehören. Wenn dir etwas nicht passt, kannst du es uns gerne auch sagen!" Man werde trotz des Diebstahls weiter auf Homosexuelle zugehen: "Die Willkommen-An-Alle-Einladung steht natürlich immer noch!"

 

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2021-03-24|05:27 · von Redaktion

Und auch in Deutschland mehren sich die Diebstähle, unter anderem im Münsterland und Schwaben. Auch dort wandten sich die Gemeinden per Social Media an die Diebe und verurteilten die Handlungen. Die Sonntagspredigt wurde auch von etlichen Pfarrern genutzt, um offen die Haltung des Vatikans zu kritisieren. So sagte ein hessischer Pfarrer bei seiner Predigt: "Es gibt keine Ausländer in der Kirche und auch die sexuelle Orientierung ist nicht wichtig in der Kirche. Wir sind keine Moralagentur, sondern uns muss es um den Glauben und um Jesus Christus gehen. Das ist mir ganz wichtig: Einen Segen darf niemand verweigern." 

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