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Papst für eingetragene Partnerschaften für homosexuelle Paare

2020-10-22|09:51 · von Redaktion

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(c)Depositphotos/neneosan

In einem neuen Dokumentarfilm "Francesco", der am Mittwoch seine Premiere beim Filmfestival von Rom feierte, sprach sich Papst Franziskus für eingetragene Partnerschaften für homosexuelle Paare aus. „Homosexuelle haben das Recht auf Familie. Sie sind Kinder Gottes. Niemand dürfte ausgegrenzt oder unglücklich gemacht werden. Wir müssen ein Gesetz über Lebenspartnerschaften schaffen. Damit sind Homosexuelle rechtlich geschützt. Ich habe mich dafür eingesetzt“, so der Papst in dem Film.

 

In dem Film ist auch ein Telefonat mit einem schwulen Paar zu hören, dass 3 Kinder hat und die sich nicht trauen mit ihnen gemeinsam in die Kirche zu gehen. Der Papst riet ihnen, trotz eventueller Vorurteile, diese zu missachten und mit den Kindern den Gottesdienst zu besuchen.

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2020-10-22|09:52 · von Redaktion

Es ist nicht die erste Aussage von Franziskus, die sich für mehr Respekt und Anerkennung für homosexuelle Menschen ausspricht. In der Vergangenheit hatte er mehr Respekt für Homosexuelle gefordert und gesagt: „Wenn ein Mensch homosexuell ist und Gott sucht und guten Willen hat, wer bin ich, dass ich darüber urteilen kann?“

 

An der offiziellen Lehre der Kirche hat sich bislang jedoch nichts geändert. Homosexuelle Beziehungen werden nach wie vor als "abweichendes Verhalten" gesehen. Und der Papst selbst hatte erst 2013 in seinem Buch "Über Himmel und Erde" geschrieben, dass eine Gleichstellung homosexueller Beziehungen mit heterosexuellen Beziehungen ein "anthropologischer Rückschritt“ sei.

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