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Sri Lanka: Regierung wendet anale "Jungfrauen-Tests" bei LGBTQI Menschen an

2020-10-21|11:10 · von Redaktion

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(c)Depositphotos/cla1978

Laut einem Bericht der Human Rights Watch (HRW) und der Sri Lanka LGBTQI+ Gruppe Equal Ground führt die sri lankische Regierung anale "Jungfrauen-Tests" bei LGBTQI Menschen durch. HRW bezeichnet diese Untersuchungen als "sexuelle Gewalt" und sagte in einer Aussendung das “Niemand sollte wegen seiner Sexualität festgenommen werden, ganz zu Schweigen davon wegen ihrer angenommen Sexualität Folter und sexueller Gewalt ausgesetzt zu sein. Sri Lankas Justizministerium sollte mit sofortiger Wirkung den Einsatz von erzwugenen Anal-Untersuchungene unterbinden. Diese widersprechen nicht nur medizinischen ethischen Grundsätzen, sondern auch Grundrechten.”

 

Ein Anwalt, der sechs Menschen, die sich vor Gericht wegen ihrer Sexualiät verteidigen müssen, sagte HRW gegenüber dass alle die Tortur erlebt haben und die "Ergebnisse" vor Gericht gegen sie verwendet werden. Einer der Männer war davor mit Drähten ausgepeitscht worden bevor er der demütigenden Untersuchung ausgesetzt wurde. Einem Trans Mann führte ein Beamter zwei Finger in seine Vagina ein um seine "Jungfräulichkeit" zu testen.

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2020-10-21|11:11 · von Redaktion

Solche Tests sind medizinisch allgemein diskreditiert und widerspricht nicht nur medizinischen ethischen Grundsätzen, sondern basiert auf keinerlei verifizierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die WHO sieht solche Untersuchungen als Folter und Gewaltübergriffe an. In Sri Lanka steht laut dem Strafgesetzbuch “Fleischlicher Verkehr, der gegen die Ordnung der Natur verstößt”  und "grob unsittliches Verhalten" unter Strafe.

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