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44 Menschen in Algerien wegen Homosexualität verurteilt

2020-10-20|10:00 · von Redaktion

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(c)Depositphotos/arteki

Bereits im September wurden in Algerien wegen "gleichgeschlechtlichen Beziehungen", "öffentlicher Unzüchtigkeit" und dem Bruch von Covid-19-Quarantäneregelungen 2 Männer zu Haftstrafen und 42 Menschen zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die beiden Männer erhielten die Höchstrafe für homosexuelle Handlungen, je 3 Jahre Haftstrafe, sowie eine Geldstrafe. Dies teilte die Organisation Human Rights Watch über ihre Webseite und rief die algerischen Behörden auf, die Urteile fallen zu lassen und die beiden Männer freizulassen.

 

Laut der Anklage hatten die Verurteilten im Juli eine "schwule Hochzeit" in einem Privathaus gefeiert. Die neun Frauen und 35 Männer waren dort von der Polizei festgenommen worden. Als Beweismittel wurden Dekorationen, Blumen und das "schwule Aussehen" der Angeklagten angeführt. In Algerien kommt es immer wieder zu homophoben Übergriffen, Folter und Morden.

 

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