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Westliche Botschaften in Russland erhalten offizielle Protestnoten wegen Hissen der Regenbogenfahne

2020-07-29|10:56 · von Redaktion

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(c)UKin Russia

In einer gemeinsamen Aktion hatten die Botschaften von Kanada, den USA und Großbritannien zum Anlass des Pride Months auf den Botschaftsgebäuden Regenbogenfahnen gehisst. Dies hatte zu Kritik seitens der russischen Regierung, bzw. russischer Abgeordneter geführt. Unter dem berüchtigten Gesetz gegen "Homo-Propaganda" ist das offene Zeigen einer Regenbogenfahne verboten.

 

Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte dazu gesagt: "In jedem Fall sind jedwede Vorkommnisse der Propagierung nicht traditioneller sexueller Minderheiten und so weiter in unserem Land per Gesetz nicht zulässig."

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2020-07-29|10:56 · von Redaktion

Nun hat das russische Außenministerium Protestnoten an die Botschaften der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Kanadas versandt. Der Abgeordnete Wassili Piskarjow teilte den formalen Protest der Öffentlichkeit mit. Piskarjow leitet einen Parlamentsausschuss zur Untersuchung von ausländischer Einmischung in russische Angelegenheiten. Laut Russland verstoßt das Hissen der Regenbogenfahnen  "gegen die Bestimmungen des Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen und die nationalen Rechtsvorschriften der Russischen Föderation".

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