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Russland: Eismacher wegen Regenbogeneis unter Verdacht von Förderung von Homosexualität

2020-07-08|17:18 · von Redaktion

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(c)Tschistaja Linija

Homophobie sorgt offenbar nicht nur für Intoleranz und Ignoranz, sondern auch für Hysterie und Dummheit. Wie nun bekannt wurde, hat in einem kürzlichen Konferenz-Call mit Staatspräsident Vladimir Putin die russische Abgeordnete Jekaterina Lachowa vor einem beliebten russischen Eis, dass in Regenbogenfarben erhältich ist, gewarnt.

 

Lachowa nannte das Eis als ein Beispiel, wie Kinder dazu animiert würden, die Regenbogenfahne zu akzeptieren. Weiters verglich sie die Regenbogenfahne mit dem Hakenkreuz. "Ich mag den Regenbogen nicht, genauso wie ich das Hakenkreuz nicht mag.", so Lachowa.

 

Putin hat die Aussage Lachowa's nicht als Unsinn zurückgewiesen. So sagte er, "Falls es Gründge gibt, zu glauben, dass dies Propaganda ist, die unseren Werten zuwiderläuft, dann...muss dies von der Gesellschaft geahndet werden, jedoch nicht aggressiv."

 

Beim Hersteller Tschistaja Linija zeigte man sich verwundert und bemüht sich, die eigene Homophobie hervorzukehren. Der Vizepräsident der Firma Armen Beniaminow nannte seine Unterstützung für die kürzliche Verfassungsreform, in der die Ehe als eine Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert wurde. "Unsere Firma propagiert traditionelle Familienbeziehungen und lehnen Frau Lakhovas Interpretation ab. Wir sehen den Regenbogen als Sonenlicht nach dem Regen, nicht als die LGBT Fahne," so Beniaminov.

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