1996 war ein Schlüsseljahr für die Rechte von Lesben und Schwulen in Österreich. Es fand die erste Regenbogenparade statt, das Festival »Wien ist andersrum« ging erstmalig über die Bühne und die Grünen Andersrum wurden sowohl auf Bundesebene, als auch auf Wiener Ebene gegründet.

Schon in der Anfangszeit entwickelten die Grünen Andersrum das »Akzeptanzkonzept«, stellten das Konzept der damals alleine regierenden SPÖ vor und daraus entwickelte sich eines der ersten rot-grünen Projekte: Die Wiener Antidiskriminierungsstelle. 1999 schafften die Grünen Andersrum mit Ulrike Lunacek - nunmehr Europa-Abgeordnete - den Einzug in den Nationalrat, mit Marco Schreuder und Jennifer Kickert in Wien, Gebi Mair in Tirol und Lisa Rücker als Grazer Vizebürgermeisterin gelang es, immer mehr offen lebenden Lesben und Schwulen in wichtigen Positionen sichtbar zu machen.
Erfolgreich waren die Grünen Andersrum auf vielen Ebenen - oft gemeinsam mit anderen Organisationen, sei es die Demo »Erstklassige Rechte« – gemeinsam mit dem Rechtskomitee Lambda initiiert, dem sich viele andere Organisationen und Aktivisten anschlossen, mit originellen Aktionen wie ein rosa Schaf vor der ÖVP-Zentrale (»Pink sheep of the family«) oder der »Unheil-Bar« als Protest gegen homophobe Äußerungen der Kirche.
Ende 2011 feierten die Grünen Andersrum ihren 15. Geburtstag, den sie - als erweiterten Neujahrsempfang - am 27. Jänner 2012 im Ost Klub feiern.
Der Einlass beginnt um 20 Uhr, samt Einladung zu einem Begrüßungsdrink. Ab 21:00 Uhr findet dann die Feier statt, samt Live-Auftritten von »Die große Chance«-Gewinnerin Christine Hödl und der Song Contest-Hoffnung Conchita Wurst.
DJs gibt es gleich auf zwei Flors: Am KEN-Floor sorgen shane (Sündikat, Queer:Beat, Versus) und J'aime Julien (Circus, Sündikat, Malefiz) für Partystimmung, am BallCanCan-Floor wird es mit DJ MeTeor multikulturell und für die Visuals sorgt VJ Alkis.
Und das Beste: Der Eintritt ist frei!
Mehr Infos zum Jubiläum und dem große Jubiläums-Event unter:
www.gruene-andersrum.at