Lady Gaga, das Enfant terrible der Popszene, wurde am Sonntag vom »Trevor Project« mit dem Hero Award ausgezeichnet, um ihre Arbeit und ihren Einsatz für selbstmordgefährdete Jugendliche zu ehren.

Gar nicht exzentrisch-schrill zeigte sich Lady Gaga im Hollywood Paladium in Los Angeles, als ihr der »Hero Award« am Wochenende verliehen wurde.
Es war ein berührender Moment, als die Familie von Jamey Rodemeyer Lady Gaga den Preis überreichte. Jamey Rodemeyer war jener Teenager aus New York, der sich das Leben genommen hatte, als er wegen seiner Homosexualität über lange Zeit und permanent von Mitschülern gemobbt wurde.
Lady Gaga, jene Frau, die sich vor Auszeichnungen, Preisen und Ehrungen kaum noch retten kann, bekam feuchte Augen, als sie diesen Preis entgegen nahm. »Dies bedeutet mir mehr als jeder Grammy, den ich jemals gewinnen könnte!«, sagte sie sichtlich bewegt.
Neben Lady Gaga wurden auch Zachary Quinto (Mr. Spock aus »Star Trek«) und Amber Heard (»The Rum Diary«) dafür ausgezeichnet, dass sie »ein Bewusstsein für Gleichberechtigung geschaffen haben!«
Lady Gaga setzt sich seit Langem für die Rechte von Schwulen und Lesben ein. Einer der Gründe für die exzentrische Sängerin: »Das waren die ersten, die zu meinen Fans gezählt haben, lange bevor mich sonst irgendwer wahrgenommen hat!«
»The Trevor Projekt« wurde 1998 gegründet und betreibt US-weit rund um die Uhr eine Krisen- und Suizid-Telefonseelsorge für jugendliche Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Außerdem werden spezielle Workshops für Eltern und Lehrer angeboten.