Der Winter naht und die üblichen Weihnachtsmärkte öffnen. Aber: Es muss nicht immer kalt sein, es kann auch mal wärmer werden. Das beweist zumindest die schwule Community von Hamburg mit ihrem »Winter Pride«.

Dort, wo in Hamburg im Sommer die Pride Parade in der Langen Reihe ihren Anfang nimmt, öffnet am 25.11. wieder die »Winter Pride«. Neben dem, was auf allen Weihnachtsmärkten zu erwarten ist, gibt es auch eher Ungewohntes. Glühwein, Punsch, Leckeres und Süßes, Deftiges und Schmuck sind die altbekannten und oft erlebten Fixpunkte auf einem Weihnachtsmarkt.
Ein Homo-Herzblatt für schwule Singles(am 9. Dezember) oder das Mitmachen beim Schrottwichteln (bei dem man aussortierte Dinge loswerden kann) am 17. Dezember sind da schon eher nicht so üblich, wenn Familien nebenan den Weihnachtsschmuck kaufen gehen oder Freunde sich auf ein Glas Punsch treffen (oder auch mehr).
Damit der manchmal vorkommende Filmriss nach einem ausgedehnten Punschabend nicht alle Erinnerungen vernichtet, gibt es einen Fotoautomaten, durch den mit den feierlaunigen Bildern am Tag danach der Erinnerung auf die Sprünge geholfen werden kann. Ergänzend sind auch eine ganze Reihe von Partys und Veranstaltungen geplant.
Aktivistengruppe der Hamburger Gay-Szene stehen von Montag bis Donnerstag während des Weihnachtsmarktes auch selbst hinter den Tresen oder Theken und dort Interessierten für Fragen zur Verfügung. Man kann sich für alle Hamburgbesucher und den Veranstaltern eine schöne Zeit und passendes Wetter ohne Regen und Nebel wünschen.
Mehr Infos unter
www.winter-pride.org …