2011-11-05|08:21 - Redakteur: cbox
Für ihr unprofessionelles Handeln müssen sich gerade britische Pädagogen massive Kritik aufgebrachter Eltern gefallen lassen. Die Lehrer rieten im Rahmen einer »Anti-Mobbing-Konferenz« den betroffenen Jugendlichen, sich »weniger schwul zu verhalten«.

Es ist nicht gut, Wertgegenstände offen im Auto liegen zu lassen, es lockt Diebe an. Es ist auch nicht gut, unnötigerweise Details aus seinem Leben (fremden) Mitmenschen anzuvertrauen, denn nicht umsonst gibt es den Datenschutz. Er gilt auch für die sexuelle Neigung, die man nicht jedem Mitbürger unnotwendigerweise auf die Nase binden muss. Auch Schwule und Lesben sollten ihren gesunden Menschenverstand benützen ...
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editiert von altwien am 2011-11-07 13:23:45
es ist aber praktisch unmöglich und keinesfalls zumutbar, vor leuten, mit denen man jahrelang in die schule geht (oder auch den arbeitsplatz teilt, oder ähnliches), sein privatleben zu verheimlichen.
ein schüler kann hand in hand mit seiner freundin in die schule gehen und sie auf dem schulhof küssen, ohne gemobbt zu werden. aus welchem vernunftgrund sollte er das mit seinem freund - oder die schülerin mit ihrer freundin - nicht auch können?
tut mir leid - die lehrer haben absolut recht. will man sich als schüler outen, braucht man eine haut wie ein elefant. nicht nur in der schule.
das muss man den leuten sagen. es ist nun derzeit mal so, dass man als geouteter nachteile hat. und erst in der pubertät könnte sich das fatal auswirken. wo vielleicht heterofreunde sich abwenden "müssen" ...
vom outen reden nur die im gesicherten bereich leicht.outen in der schule ist absoluter schwachsinn - besonders bei unter 18 jährigen.
und die, die schwule hassen, haben einen krankhaften zugang zur sexualität. es wird nie ein schüler von einem mädchenschwarm als schwule sau betitelt. das machen nur leute mit krankhafter einstellung zur sexualität.
und die werden gegenüber einem geouteten schüler eben dann ihr krankhaftes sexualleben in hass ausleben. das ist nunmal so.
selbstbewusst leben, klar - aber nie den verstand ausschalten. und zur katastrophe führt immer ein intolerantes oder naives elternhaus. und das ausschließlich.
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editiert von anonym am 2011-11-06 10:56:33
oh , wie pracktisch !!!
einfach nicht schwul sein :-) das ist die lösung .
meine güte , es ist sch... egal warum , wenn die ein opfer gefunden haben das sie mobben wollen , dann machen die es , agal ob schwul oder dick oder hässlich !
Sollen jetzt schon die Kinder im Kindesalter lernen zu lügen ( um den Schein für andere zu wahren? ) , ihr wahres ich verbergen , alle im leben immer anlügen um ihr wahres ich zu verschleiern??, wohin wird das wohl führen. Später wundern sich genau diese Menschen warum die heutige Jugend lügt. Irgendwann gibt’s dann kein raus und das lügen, schummeln und verstellen wird zum Alltag. Dann werden sie als hetero angesehen und werden immer mit dem heiraten und Kinder kriegen konfrontiert. Wie es bei den ( schwulen) Muslimen ist, Doch dann sind Kinder hier und irgendwann geht’s denen durch und wieder viele Familien die der falschen Wahrheit ins Gesicht sehen müssen, dann ist aber der schaden schon da. Jeder der sein leben nach anderen lebt, lebt nicht. Die Unwahrheit wird einmal ein Unheil für jene Familien bei denen es irgendwann doch mal raus kommt.
Auch wenn die Wahrheit ein anfangs schwerer Weg ist, später aber umso leichter sein wird.
Aber die Engländer waren ja schon immer ( bei allem ) anders ;o).
Da passt keine Schraube ( kein metrisches System ) kein Werkzeug passt , Längenmaß, Gewichtsmaß, Volumenmaß ja sogar auf der anderen Seite fahren sie. Ist da auch das Englisch anders ;o)Ich denke bei denen sind wohl auch die Hirnhälften vertauscht und die Frauen liegen oben beim. ….... ;o)) naja da darf`s keinen wundern wenn man denkt die Engländer sind anders. Oder sind wir anders?? Naja sie müssen es wissen bzw kennen sich damit aus, wenn sie ihren Kindern lernen sich anders zu geben als sie sind „ eben anders „ hmmmm da wirs ein wenig Kompliziert die Wahrheit herauszufinden was jetzt richtig ist oder nicht :o))
Es ist auch klar das man nicht alles in die Welt hinausschreien sollte oder muß, jedoch die Wahrheit sollte da nicht nachstehen.
in diesem Sinne viel Spaß beim lügen ;o))
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editiert von teramann1 am 2011-11-05 23:34:53
Die britischen Pädagogen haben ja vollkommen Recht. Wenn man mitbekommt, wie sich Schwule heutzutage gebärden, ist Homophobie die unausweichliche Folge. Exemplarisch dafür sind insbesondere die vielen geistlosen jungen Szeneschwuchteln, die mental ja immer gleichgeschaltet sind, und zwar ausschließlich von außen (Vorbilder, Indoktrinierungen, ideologischer Background etc.). Was soll also der Einwand, Jugendliche dürften nicht "sie selbst" sein?? Das sind sie heute doch sowieso weniger denn je ...
sag mir, wie soll man toleranz von nicht betroffenen menschen erwarten, wenn es nicht einmal die schwulen hier selbst schaffen?
genau das meinte ich damit ... Man kann "Akzeptanz" nicht einfach so "einfordern" oder erzwingen. Kein Antidiskriminierungsgesetz der Welt kann das leisten, was Wissen, Aufklärung, Reflexion leisten können. Gesetze mögen schnell durchgebracht sein, letzteres ist hingegen ein langwieriger gesellschaftlicher Prozess, der ANSTRENGUNG sowohl auf Seiten der Diskriminierten als auch der Diskriminierenden erfordert.
"Die britischen Pädagogen haben ja vollkommen Recht. Wenn man mitbekommt, wie sich Schwule heutzutage gebärden, ist Homophobie die unausweichliche Folge. "
das ist eine sehr einfache darstellung, denn nicht nur die schrillen schwulen oder wie man sie nennen will sind attacken ausgesetzt.
eine handbewegung oder ein blick können schon reichen und du wirst zum mobbing ziel. und das kannst auch schon bei volkschulkindern haben. meiner meinung nach ist solch intolerantes verhalten reine erziehungsache...
am allermeisten aber auf seiten derer, die weder selbst die betroffenen sind noch die vorurteile schüren.
man sagt ja auch nicht: "verhütung von morden ist sache der mörder und ihrer potentiellen opfer." sie ist sache einer dritten, tunlichst neutralen instanz, der polizei - und diese schützt in erster linie die opfer, und den, der einen mordversuch begangen hat, sperrt sie ein.
"tunlichst neutrale Polizei" ... Haha, das sagst jetzt ausgerechnet DU! Wo wir alle wissen, dass gerade die Polizei hierzulande genau das ist, was du "rechtslastig" nennst ("die blaunen"). Außerdem ist das ja eine Wahnsinnsauffassung, dass für die Verhütung von Straftaten jeglicher Couleur Instanzen wie Polizeiapparate zuständig seien. Letztere sind für die Verfolgung bereits geschehener Delikte verantwortlich. Fürs Präventive ist zuallererst mal der einzelne, mündige und verantwortungsfähige Mensch zuständig.
richtig - für die verhütung von mobbing also weder der mobbende noch der gemobbte, sondern alle anständigen menschen, die sich die mobberei nicht anschauen wollen.
diese sollen den gemobbten schützen und den mobbenden in die schranken weisen.
ist es ohne beispiel leichter zu verstehen?
(im beispiel war eine ideale polizei gemeint, keine braunlastige. das ist ein anderes problem.)
Britische Pädagogen darf mann nicht mit denen in anderen Ländern vergleichen. In England wurde von denen die Prügelstrafe erst vor ca. 10 Jahren abgeschafft - die ticken gewaltig anders!
gar so viel anders habe ich das in meiner schulzeit auch nicht erlebt -
und dann trifft man ja sogar hier jede menge poster mit der masche "ihr diskriminiert euch doch selber, wenn ihr offen schwul seid" - und schließlich haben wir ja auch eine politische partei, die mit dieser masche kommt.
die haben mit dieser "masche" ja oft genug auch recht ...
nein, sie haben hundertprozentig unrecht und untermauern damit nur ihre eigene intoleranz. zum glück gibt es immer noch mehr menschen als blaune.
nur deswegen, weil sie rechtslastig sind, haben sie eben leider noch lange NICHT zu 100% unrecht. Ärgerlich, ich weiß. "Was für ein Glück für die Regierenden [=Mächtigen], dass die Menschen nicht denken" (Ausspruch, angeblich Hitler zugeschrieben).
in DIESEM punkt ist die position der rechten zu 100% falsch.
in den meisten anderen punkten auch.
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editiert von caru am 2011-11-06 17:40:14
woher weißt du, dass sie "zu 100% unrecht haben"? Abbau von Vorurteilen mitsamt Toleranz bzw. Akzeptanz entstehen nicht so einfach nur aus naivem Goodwill heraus, und genau das scheinen diejenigen, die du als "rechte" bezeichnest, noch eher zu erkennen als solche, die man im Gegenzug wieder als "Gutmenschen" bezeichnet ...
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editiert von memphis_blues am 2011-11-06 21:06:42
die rechten (die man so nennt, weil sie eben die extreme politische rechte in österreich sind) haben kein interesse am abbau von vorturteilen. sie zementieren sie und nutzen sie, um bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen. das ist sogar ein wesentliches charakterisktikum rechter politik (oder hatte hitler interesse daran, vorturteile gegen juden abzubauen)?
aha ... und "linke Politik" ist automatisch immer und ausnahmslos immun dagegen? Sorry, aber wie naiv bist du?
linke politiker benutzen jedenfalls nicht bewußte ausgrenzung, um wählerstimmen zu ködern.
während im wahlkampf der rechtsextremen islamhaß und verherrlichen eines strikt monokulturellen staates fast die einzigen themen sind.
und die braunwähler fallen darauf rein. das ist dann naiv.
ich mache Sie übrigens aufmerksam, daß unerlaubtes duzen als beleidigung geklagt werden kann.
d'accord ... unter parteipolitischem Aspekt seh ich das genauso. Komplizierter wird es aber wohl unter gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten. Ein Gesellschaftsmodell bzw. Gruppenmodell, das gänzlich ohne Vorurteile, Mobbing, Diskriminierung usw. auskommen kann bleibt bis auf weiteres wohl eher eine Utopie. Bleibt nur zu hoffen, dass sich zumindest die Linken redlich um eine Annäherung an diese Utopie bemühen ... Oft genug gelingt es auch "linker Politik" nur, die Erscheinungsformen von Ausgrenzung / Diskriminierung zu ändern oder das Mobbing von einer Gruppe auf eine andere zu "verschieben", ohne das Problem im Kern zu verstehen, geschweige denn zu beseitigen.
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editiert von memphis_blues am 2011-11-08 01:58:37