2011-10-25|00:09 - Redakteur: cbox
Ein Mitarbeiter einer großen britischen Wohnbaugesellschaft wurde auf einen niedrigeren Posten versetzt, weil er sich via Facebook gegen die Segnung von Homo-Paaren in Kirchen und gegen die geplante Einführung der Homo-Ehe ausgesprochen hatte. Der Mann will jetzt Klage gegen die Disziplinarmaßnahme seines Dienstgebers einreichen.

Adrian Smith ist wegen der Disziplinierungsmaßnahme seines Arbeitgebers schockiert.
wow, schwer da was zu sagen . zum einen nett das sich die firma FÜR schwule einsetzt aba dennoch dürfen wir doch jemanden nicht in SEINER meinung beschneiden . wenn er das via facebook postet ist das seine meinung und wenn er bei einem beruflichen gespräch so etwas sagt siehts anders aus . egal wo ich arbeite möcht ich MEINE meinung sagen dürfen . schlimmstenfalls würde ich dem herrn sagen das die interessen der firma nicht mit seinen konform sind und man sich einigt die sache "einvernehmlich" zu ändern .
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editiert von phallus am 2011-10-26 17:02:42
Das stimmt in einer weise. Aber ich nehme an er ist Beamter da muß er sich gesetzlichen richtlienen unterwefen. Denn Da steht ein beammter ist nie außer Dienst. Das heißt immer an das jedige Landesgesetz gebunden. Und so sind die folgen folkommen klar. Auch wenn mann meint er könne Privat das Sagen Ja, Aber schreiben nein
Ich finde das NICHT recht, was diese Firma da getan hat!
Und ich hoffe er gewinnt den Prozess denn zwischen Homophobie und der Meinung, die Ehe sei etwas zwischen zwei verschieden geschlechtlichen Individuen,liegt ein seeeehr großer Unterschied!
Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss auhc hier gewahrt und beachtet werden, und er hat weder Hetze betrieben noch irgendwas, was nicht im gesetzlichen Rahmen liegt, gesagt!
seid ihr der meinung mann sollte sich vom Kollegen beschimpfen und beleidigen lassen dürfen?nein ich bin nicht eurer meinung.
inwiefern hat er seine kollegen beschimpft wenn er schreibt, dass er nicht für die gleichgeschlechtliche Ehe ist??
Und falls du diese Muslimin meinst, da sagen sie genau, dass sie es behauptet und man weiß leider dass generell Minderheiten etwas viel eher als Angriff sehen als wir, die sofort glauben alles sei gegen sie gerichtet was einfach nur ankotzt!
verdammt gute antwort. ich seh das genau wie du. nochdazu in der kirche, die das eben nicht will - das ist ja fast schon nötigung.
man soll auf keinem auge blind sein. homorechte und das ansinnen des vereins kirche sind zwei paar schuhe. zumindest offiziell...
das recht auf freie meinungsäußerung gilt für alle und nicht nur für schwule.
die firma wird aber ihm nicht schriftlich den grund der degradierung mitgeteilt haben - und schlechter kann mit der zeit jeder werden...
"normal" betrifft so ein mobbing aber nur schwule...
ich finde es bei allen, ob hetero, bi oder schwul falsch.
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editiert von anonym am 2011-10-26 03:19:49
inzwischen ist es zu einem typisch queeren Volkssport geworden, sich in demonmstrativ zur Schau gestellter Wehleidigkeit über alle und jeden zu ereifern, die Homosexualität NICHT von vornherein glorifizieren und hochjubeln. Was hat dieser Mann denn verbrochen? Seine Positionen bewegen sich ebenso klar wie moderat im Rahmen legitimer, freier Meinungsäußerung. Eine Diskriminierung kann ich absolut nicht erkennen. Die Maßnahme ist total überzogen. Ich (und mit mir viele andere) bin bloß anderer Meinung als er, denn aus meiner Sicht verdient eine von echter Liebe und nachhaltiger Treue geprägte gleichgeschlechtliche Partnerschaft ohne jeden Zweifel ganz genau so Gottes Segen wie etwa die Ehe zwischen Mann & Frau ...
nix "glorifizieren und hochjubeln" - nur gleichbehandeln, wie es das gesetz vorsieht. (bitte abstand von den typischen phrasen der homophoben ultra-rechten nehmen, das könnte jemand so verstehen, wie es gemeint ist :-)
man darf auch nicht vergessen, daß er nicht zum ersten mal negativ aufgefallen ist: es gab schon einmal beschwerden von einer muslimischen mitarbeiterin, die sich von ihm diskriminierend behandelt fühlte - da hat man ihn auf ein seminar geschickt, eine sanfte maßnahme.
jetzt gibt es wieder klagen - da werden die maßnahmen eben um eine stufe härter, und man mutet ihm weniger verwantwortung zu.
die Welt muss eine Welt von Muslimverstehern, Schwulenverstehern und überhaupt Allesverstehern werden, klar doch. Du verwechselst Gleichberechtigung mit Gleichmacherei. Weder Smith noch sonst jemand muss sich mit Schwulen gleich machen, indem er deren teils abstruse (politische) Denkmuster 1:1 übernimmt. Beispiel: du suchst als depressiver Schwuler psychiatrische Hilfe auf, und wirst plötzlich irgend einem zugereisten ägyptischen Quacksalber mit Vollbart zugewiesen, in seinem Regal steht neben ein paar Bänden psychiatrischer Fachliteratur der Koran. Ist doch zum Kotzen sowas! Als wäre Vertrauen etwas, das sich per (politischer) Weisung verordnen lässt ...
als ob alle schwulen dasselbe politische denkmuster hätten... eins hat nichts mit dem anderen zu tun.
wie ein mensch, der seine religion mit psychologie verwechselt, nicht psychiater sein darf - das ist Ihr beispiel - so darf ein mensch, der seine religion mit humanität durcheinanderbringt und deshalb muslime (oder musliminnen) und homosexuelle ablehnt, in keiner position sein, wo er über mitmenschen bestimmt. er hat seine chance gehabt, viele jahre lang - und anscheinend kann er's nicht.
Ja ist gut was die Firma gemacht hat allerdings muss ich ebenfalls sagen falls er es wirklich so gesagt hat hat er keinen beledigt, es war auch nicht richtig, aber trotzdem ein guter Zug vond er Firma. Hoffentlich ein beispiele für andere Homophobe Leute!
na da hat doch mal eine firma gut gehandelt - man kann auf den ausgang des verfahrens gespannt sein
gleichbehandlung von homo- und heterosexuellen ist nun mal im gesetz verankert, diskriminierung menschen- und auch sonst rechtswidrig - wer das nicht verstanden hat, gehört auf keinen managerposten.
der nächste sagt dann: "ich finde, neger/juden/zigeuner/behinderte/frauen sollten keine öffentlichen gebäude betreten dürfen" und beruft sich auf freie meinungsäußerung.
Es darf doch wohl erlaubt sein, eine eigene Meinung über ein Thema haben zu dürfen? Ich bin schwul, kann aber verstehen, wenn jemand anderer sagt, dass er nicht möchte, dass Schwule in der Kirche heiraten; genauso bin ich Nichtraucher, lass aber die Raucher rauchen, solange sie mir Ihren Rauch nicht ins Gesicht blasen... Die immer grösser werdende Hysterie um "Gleichbehandlung" mündet anscheinend letztendlich darin, dass ALLE Menschen dump herumhupfen und keine eigene Meinung mehr haben zu irgendwelchen Themen - ja, nicht haben DÜRFEN - und das ist wie bei Orwells 1984, fehlen nur mehr die Gedankenpolizisten, die jeden einlochen, der nicht dem Mainstream angehört.
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editiert von unicornat am 2011-10-26 01:53:49
rauchen ist eine ungesunde angewohnheit, belästigt andere und gefährdet (wahrscheinlich) deren gesundheit. für schwul sein gilt nichts dergleichen. den vergleich sollte man also weglassen.
was ist denn das für ein Schwachsinn? was wer für persönliche Ansichten hat steht noch immer denjenigen zu! Seit wann wurde denn die freie Meinungsäusserung in GB abgeschafft?
Was kommt als nächstes? Muss ich bald alle Randgruppen akzeptieren und gut finden nur weil es "politisch korrekt" ist?
Völlig überzogene Handlungsweise! könnt kotzen wenn ich sowas lese
Ja ganz richtig. Gesellschaftliche Verblödung oder Talibanisierung? Ist nur mehr das "politisch-korrekte" Deppendenken gestattet in Europa? Quo vadis europa?